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Der Fokus der Cable Street Beat
Szene liegt vor allem auf jeglichen Formen von „Antirassismus". Inhaltliche
Vorstellungen darüber, was dem Themengebiet „Antirassismus" zuzurechnen ist,
können allerdings durchaus differieren. Als eine Gemeinsamkeit der Einstellung
der CSB-Szene ist eine Ablehnung von Diskriminierung und Intoleranz gegenüber
Menschen aufgrund stereotypisierter Zuschreibungen zu sehen - einschließlich
ethnischer, religiöser, sozialer oder geschlechtsspezifischer
Diskriminierungen. Hierbei orientiert sich das politische Engagement von Cable
Street Beat primär an der Unterstützung von Kampagnen, Aktionen und
Demonstrationen. Konstituierendes Merkmal von Cable Street Beat ist ein antagonistischer Gegensatz zu allem, was „rechts" ist. Einige der CSB Gruppen stehen hierbei weiter links, als andere, beispielsweise orientiert sich CSB Düsseldorf (gegründet um 2005) zusätzlich am Antikapitalismus. Hingegen legt CSB Gütersloh einen Hauptakzent auf den Themenbereich „Antisexismus". Somit zeigen sich durchaus regionale Unterschiede - einig ist sich die Szene jedoch in ihrem Kampf gegen „rechts". Das verbindende Ziel der CSB-Szene ist, eine nicht-rechte Alternative der jugendkulturellen Betätigung zu sein. Der allgegenwärtige Kampf gegen „rechts" äußert sich nicht nur im Rahmen von Musikveranstaltungen, sondern durchzieht den Alltag - beispielsweise die alltäglichen (Selbst-)Darstellungen von Szenezugehörigen. Dieser „Kampf" wird also weniger in aktionistisch-gewalttätiger Form geäußert, sondern gestaltet sich primär friedlich-verständigend und aufklärend-unterbindend, im Sinne eines zivilen Widerstandes, im kulturellen Bereich. |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 7. Juli 2008 ) |
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