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Black Metal lebt von einer Aura des „ultimativ Bösen", welche sich auf den ersten Blick hauptsächlich in einer satanischen bzw. antichristlichen Ikonographie spiegelt. Umgedrehte Kreuze, nach unten ausgerichtete Pentagramme und mittelalterliche Darstellungen des Teufels in Gestalt eines Geißbocks gehören zum üblichen Repertoire des Black Metal. Häufig sind diese Symbole in aufwendige Schriftzüge eingearbeitet, so dass alleine das Band-Logo ein kleines Kunstwerk darstellt und bei näherer Betrachtung Rückschlüsse auf den ideologischen, spirituellen und/oder philosophischen Hintergrund der Musik zulässt. Dabei sind insbesondere im Black Metal zahlreiche Logos so kryptisch gestaltet, dass sie nur von „Eingeweihten" umfassend gedeutet werden können. Zahlreiche Black Metal Bands tragen „Corpsepaint", d.h. sie schminken sich dämonische Leichenmasken, hinter denen sie menschliche Züge verbergen können. Sie führen damit eine Tradition fort, die in den Achtzigern der Sänger King Diamond von den Schock-Rockern Kiss aufgegriffen hatte. Im Zuge der vorher hauptsächlich durch den schwedischen Death Metal und insbesondere durch Unleashed geförderten heidnischen Motive wurde der Mjölnir (ein Hammer-Amulett des nordischen Donnergottes Þor) als Amulett in der Black Metal-Szene neben satanischen Symbolen weiter verwendet. In den späteren Sub-Szenen Pagan- bzw. Viking Metal und NSBM wurden die satanischen Symbole durch heidnische Sinnzeichen wie Sonnenräder, Runen und den Thorshammer ersetzt, wobei im NSBM die ästhetische Nähe zur Nazi-Ikonographie entscheidend ist. |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. November 2007 ) |
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User Comments You must javascript enabled to use this form Nicht nur eine unglückliche formulierte, sondern auch falsche Behauptung: 'Sie führen damit eine Tradition fort, die in den Achtzigern der Sänger King Diamond von den Schock-Rockern Kiss aufgegriffen hatte.' Der Black Metal bezieht sich dabei nicht auf KISS, deren Gesichtsbemalung sich unter anderem von japanischen Kabuki-Masken oder einfachen Katzengesichtern ableitet oder auf King Diamonds Make Up. Das Corpsepaint hat, wie der Name schon sagt, seinen Ursprung in den Gesichtern menschlicher Leichen. Nach dem Tod zieht sich nämlich das Blut aus dem Gesicht in die Regionen um Mund und Augen zurück, weswegen diese im Gegensatz zum restlichen nun weissen Gesicht dunkel erscheinen. Das Corpsepaint versuchte dies nachzuahmen, indem zuerst nur die Augenpartie schwarz bemalt wurde, später dann auch der Mund und der Rest des Gesichts weiss. Mit der Zeit wurde jedoch immer mehr experimentiert und verkünstelt, sodass das Corpsepaint der meisten heutigen Bands eher schmückend oder wie eine Kriegsbemalung wirkt. Die Bandbreit reicht von einfachem, krude im Gesicht verteilten Corpsepaint bis hin zur feingliedrigen, stark konturierten und oft komplizierten Bemalung. Viele Bands machen auch massiv Gebrauch von Kunst- oder Tierblut, womit ein brutaleres Erscheinungsbild erzeugt wird. Unglückliche, weil zweideutige, Formulierung: 'Sie führen damit eine Tradition fort, die in den Achtzigern der Sänger King Diamond von den Schock-Rockern Kiss aufgegriffen hatte.' King Diamond griff die Gesichtsbemalung von Kiss auf, ist richtig. King Diamond war allerdings Mitglied von Merciful Fate, nicht von Kiss. Soviel nur zur Klarstellung. |
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