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Black Metal lebt von einer Aura des „ultimativ Bösen", welche sich auf den ersten Blick hauptsächlich in einer satanischen bzw. antichristlichen Ikonographie spiegelt. Umgedrehte Kreuze, nach unten ausgerichtete Pentagramme und mittelalterliche Darstellungen des Teufels in Gestalt eines Geißbocks gehören zum üblichen Repertoire des Black Metal. Häufig sind diese Symbole in aufwendige Schriftzüge eingearbeitet, so dass alleine das Band-Logo ein kleines Kunstwerk darstellt und bei näherer Betrachtung Rückschlüsse auf den ideologischen, spirituellen und/oder philosophischen Hintergrund der Musik zulässt. Dabei sind insbesondere im Black Metal zahlreiche Logos so kryptisch gestaltet, dass sie nur von „Eingeweihten" umfassend gedeutet werden können. Zahlreiche Black Metal Bands tragen „Corpsepaint", d.h. sie schminken sich dämonische Leichenmasken, hinter denen sie menschliche Züge verbergen können. Sie führen damit eine Tradition fort, die in den Achtzigern der Sänger King Diamond von den Schock-Rockern Kiss aufgegriffen hatte. Im Zuge der vorher hauptsächlich durch den schwedischen Death Metal und insbesondere durch Unleashed geförderten heidnischen Motive wurde der Mjölnir (ein Hammer-Amulett des nordischen Donnergottes Þor) als Amulett in der Black Metal-Szene neben satanischen Symbolen weiter verwendet. In den späteren Sub-Szenen Pagan- bzw. Viking Metal und NSBM wurden die satanischen Symbole durch heidnische Sinnzeichen wie Sonnenräder, Runen und den Thorshammer ersetzt, wobei im NSBM die ästhetische Nähe zur Nazi-Ikonographie entscheidend ist. |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. November 2007 ) |
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User Comments You must javascript enabled to use this form Unglückliche, weil zweideutige, Formulierung: 'Sie führen damit eine Tradition fort, die in den Achtzigern der Sänger King Diamond von den Schock-Rockern Kiss aufgegriffen hatte.' King Diamond griff die Gesichtsbemalung von Kiss auf, ist richtig. King Diamond war allerdings Mitglied von Merciful Fate, nicht von Kiss. Soviel nur zur Klarstellung. |
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