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Black Metal ist mehr als Musik. Aussagen von Musikern, dass jede Metal-Spielart in Verbindung mit satanischen Texten Black Metal sei, verdeutlichen die Wichtigkeit der Ideologie und die eher untergeordnete Rolle des Musik-Stils: Hauptsache, die Verbindung von Heavy Metal und Satanismus stimmt! Ganz so einfach „funktioniert" Black Metal natürlich nicht, im Gegenteil: auch Bands, die dem Augenschein nach eigentlich alles richtig machen, können allein durch die Vertragsunterzeichnung bei einem aus Szene-Perspektive „zu großen", „kommerziellen" („jüdischen") Label die Anerkennung der Basis verspielen. Interviews in Fanzines und Szene-Magazinen handeln neben der Musik und ihrer Veröffentlichung somit vor allem die ideologischen Aussagen oder die philosophischen Hintergründe der Musiker ab. Je tiefer die Auseinandersetzung mit satanischem/okkultem Gedankengut in den Medien reflektiert wird, umso größer sind die Chancen der Band, in der Szene Credibility zu erlangen. Bands, die diesen Ansprüchen nicht genügen, weil sie nicht ernst genug erscheinen oder ihr Image zu durchsichtig ist, laufen schnell Gefahr, als 'fakes' und 'poser' in Verruf zu geraten. Daher findet man äußerst selten Photos in Magazinen oder auf Tonträgern, auf denen lachende oder vergnügte Menschen abgelichtet sind. Dass mit Dark Throne ausgerechnet eine der letzten immer noch aktiven Gruppen der ersten Stunde ihre puristische Variante grimmigen Black Metals zugunsten eines Stils mit Anleihen aus Thrash Metal und - schlimmer noch - Punk aufgibt und „Spaß an der Musik" zu ihrem Motto erhebt, ruft viel Widerspruch und Diskussionen hervor. |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. November 2007 ) |
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User Comments You must javascript enabled to use this form Es kommt hier so rüber, als wenn 'kommerzielles' Labels generell von Künstlern als 'jüdisch' bezeichnet werden. Es gibt sicher Leute, die das tun, aber das ist wohl eher die Ausnahme und keinesfalls zu pauschalisieren. |
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