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Satyricon Promo-Foto
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Trotz der immer wieder auftretenden Berichterstattung über die 'Teufelsmusik' in Massen-Medien erreichen von weltweit mehreren tausend Bands nur verhältnismäßig wenige fünfstellige Verkaufszahlen. Bands der ersten Stunde wie Immortal, Dark Throne und Emperor (die sich 2001 auflösten) gehören neben den wenig jüngeren Dimmu Borgir zu den erfolgreichsten. Der englischen Band Cradle Of Filth gelang durch ausgeklügeltes Marketing in Verbindung mit einem Vampir-Image mit ästhetischer Nähe zu zeitgenössichen Stoker- und Rice-Verfilmungen für kurze Zeit sogar der Sprung in die Pop-Liga, was u.a. eine teenie-gerechte Vermarktung in der 'Bravo' dokumentiert. Solche Entwicklungen werden von der nachwachsenden Underground-Basis mit Verachtung und Neid kommentiert.

Angesichts der Verkaufszahlen von Alben und Magazinen sowie der Besucherzahlen auf relevanten Konzerten und Festivals kann man darauf schließen, dass es in Deutschland rund 15 bis 20 Tausend Black-Metal-Hörer gibt, aus denen sich einige tausend Fans rekrutieren, die Black Metal nicht nur als Musik konsumieren, sondern ihren Lebensstil (Kleidung, Literatur, Ideologie, Religion, Spiritualität) zumindest teilweise danach aus richten.

Die Black Metal Szene setzt sich zum überwiegenden Teil aus Szenegängern zusammen, Szenegängerinnen werden häufig als Anhängsel im Sinne einer „Freundin von" nicht sonderlich ernst genommen. Unter den Musikern finden sich nur wenige Frauen, doch in anderen Bereichen der Organisationselite, insbesondere unter Journalisten und Label-Mitarbeitern, haben sich verhältnismäßig viele Szenegängerinnen etabliert. Die Szene scheint vor allem für jene junge Frauen attraktiv zu sein, die sich den  Trends und Normvorgaben des zeitgenössischen Kanons widersetzen wollen.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 9. November 2007 )
 

User Comments

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Meinem voherigen Kritiker werfe ich aus Mangel an Beweisen einmal vor, männlich zu sein. Anders kann ich mir die Behauptung, dass Frauen im Black Metal angesehen sind, nicht vorstellen bzw erklären.
Ich selbst höre und vor allem anderen lebe Black Metal. Er ist tief verankert in meiner Seele. Und trotz dieses Fakts und meiner deutlichen Meinung diesbezüglich, werden ich und viele andere Frauen, die es ernst meinen als 'Freundin von', wie es in dem Artikel heißt, abgestempelt.

Über diesen Fakt doch noch einmal nachdenken.

Danke sehr.[b][/b]

Veröffentlicht von Intoleranzia, An 11/27/2009 bei 16:22

Hier finden sich einige Fehler:
Zuerst gehe ich auf die zahlreichen Rechtschreibfehler ein:
'Massen-Medien' (richtig: Massenmedien), 'Dark Throne' (richtig: Darkthrone), 'teenie-gerechte' (richtig: Teenie-gerechte), '15 bis 20 Tausend' (richtig: 15000-20000 oder fünzehn- bis zwanzigtausend), 'Black-Metal-Hörer' (richtig: Black Metal-Hörer), 'aus richten' (richtig: ausrichten), 'Black Metal Szene' (richtig: Black Metal-Szene).

Mal abgesehen von diesen unzumutbaren Fehlern, die in einem vermeindlich seriösen journalistischen Text absolut nichts zu suchen haben, sind mir noch weitere Unstimmigkeiten aufgefallen:

'[...]Emperor (die sich 2001 auflösten)[...]'

Von der Auflösung der vorher genannten und weitaus wichtigeren Band Immortal im Jahre 2003 ist nicht die Rede.

'[...]Der englischen Band Cradle Of Filth[...]'

Cradle Of Filth ist keine, ich wiederhole, KEINE Black Metal-, sondern eine Dark Metal-Band und hat hier demnach nichts zu suchen

'[...] dass es in Deutschland rund 15 bis 20 Tausend Black-Metal-Hörer gibt, aus denen sich einige tausend Fans rekrutieren, die Black Metal nicht nur als Musik konsumieren, sondern ihren Lebensstil [...] zumindest teilweise danach aus richten.'

Der Prozentsatz der Black Metal-Hörenden, die ihren auch Lebensstil danach ausrichten, beträgt circa 95% und nicht etwa 'einige tausend'. Schon das Tragen eines Bandshirts bedeutet eine Ausrichtung des Lebensstils und die allermeisten Black Metaller stimmen ihr ganzes Outfit darauf ab und sind so deutlich als solche zu identifizieren. Hier kann man einen vergleich zu den Punks ziehen, die meist auch sofort erkennbar sind und ihre Musik intensiv ausleben. Auch beschäftigt sich ein Grossteil mit den religiösen Aspekten der Musik, sei es ein einfaches Ablehnen aller Religionen oder gar die völlige Hingabe und Auslebung des (meist philosophischen Logen-) Satanismus. Übrig bleibt eine winzig kleine Gruppe von äusserlich 'gewöhnlich' wirkenden Leuten, die auf den ersten Blick nicht mit Black Metal in Verbindung gebracht werden.

'[...] Szenegängerinnen werden häufig als Anhängsel im Sinne einer „Freundin von' nicht sonderlich ernst genommen.'

Diese Behauptung ist vollkommen falsch. Ein weiblicher Black Metal-Fan wird genauso ernst genommen wie ein männlicher. Dass es so wenige Frauen in der Szene gibt, liegt allein daran, dass Black Metal sehr patriarchalisch und homogen ist und die Musik und Ideologie eher 'männliche' Aggressivität und Stärke verkörpert als 'weiblichen' Sanftmut und Schwäche (Es gibt beispielsweise ja auch nur wenige weibliche Bodybuilder, da hier ebenfalls typisch männliche Attribute angesprochen und gefördert werden).

'Die Szene scheint vor allem für jene junge Frauen attraktiv zu sein, die sich den Trends und Normvorgaben des zeitgenössischen Kanons widersetzen wollen.'

Die Zugehörigkeit zum Black Metal steht in keinster Weise in Verbindung mit einer rebellischen Haltung oder gar dem Alter der Frauen. Zum Black Metal findet derjenige, der die szenetypische Grundeinstellung bereits in sich trägt.

Veröffentlicht von Gorthaur, An 01/12/2009 bei 13:32

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Redaktion Blackmetal

Thor Wanzek

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