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Als Medium der Kommunikation - gerade hinsichtlich der Koordination von Aktionen bzw. hinsichtlich der Pflege von Kontakten - bietet sich das Telefon zwar an, wird aber nur mit großer Vorsicht benutzt. Insofern spielt das persönliche Gespräch nach wie vor eine entscheidende Rolle. Printmedien kommt in der Antifa-Szene eine zentrale Bedeutung zu. Fast jede Antifa-Gruppe bringt ihre eigene Zeitung oder zumindest ein eigenes Info-Blatt heraus. Infolge eingeschränkter finanzieller Mittel sind diese Veröffentlichungen meist eher einfach gestaltet - überregionale Magazine fallen hingegen etwas aufwendiger und umfangreicher aus. Hinsichtlich der Themen unterscheiden sich überregionale Magazine kaum von den lokalen bzw. regionalen Blättern. Den Inhalt dominieren Berichte über Strukturen, Aktionen und Persönlichkeiten der 'rechten' Szene und der machtrelevanten Institutionen des (jeweiligen) Staates. Viel Raum nimmt darüber hinaus auch die (theoretische) Auseinandersetzung mit ideologischen Konzepten ein. Schließlich fehlt in keinem Heft ein Veranstaltungskalender. Flyer, die auf bevorstehende Veranstaltungen hinweisen, finden sich an allen szenetypischen Treffpunkten. Auch setzt sich vermehrt die Nutzung des Internets durch, das offenkundig neue Möglichkeiten der (kostengünstigen) Verbreitung von Informationen bietet. Ein sehr spezifisches Antifa-Medium sind schließlich die sogenannten 'Spuckis' - selbst hergestellte Papier-Aufkleber, die an verschiedensten öffentlichen Orten angebracht werden. Darauf sind in erster Linie Motive und Symbole antifaschistischer Gruppierungen - häufig in der Kombination mit Parolen wie ‚Nazis raus‘ - gedruckt. |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 ) |
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