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Die Prinzipien 'Ganzheitlichkeit' und 'Konsequenz' sind Eckpfeiler der Antifa-Szene. Die antifaschistische Grundhaltung soll sich im alltäglichen Handeln eines jeden Mitgliedes deutlich widerspiegeln. Die Trennung von Szeneleben und außerszenischem Leben und damit die Geltung je unterschiedlicher Prioritäten wird explizit abgelehnt. Teil einer Bewegung zu sein, die die Öffentlichkeit (über ihre Entfremdung und ihr 'falsches' Bewusstsein) aufklärt und dem 'System' trotzt, bildet einen weiteren Grundstein des in antifaschistischen Gruppen geteilten Selbstbildes. Daraus resultiert die Überzeugung, ständig verfolgt, abgehört und beobachtet zu werden. So sehr Antifa-Gruppen um 'Aufklärung' der Öffentlichkeit bemüht sind, so sehr achtet das einzelne Mitglied darauf, die nötigen Hintergrund-Aktivitäten geheim zu halten. Dieses Misstrauen gegenüber Außenstehenden begleitet Antifaschisten durch ihren Alltag und verweist auf eine zentrale Bedingung der Szene-Mitgliedschaft: Zugehörigkeit muss in langwierigen Prozessen der Annäherung - durch Ernsthaftigkeit, Konsequenz und Loyalitätsbeweise – erworben werden. |
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 ) |
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