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Foto© antifas.de
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Die augenfälligsten Veranstaltungen der Antifas sind zweifellos Demonstrationen. Anlaß geben oftmals Veranstaltungen 'rechter' Organisationen oder Parteien, welche 'gestört' werden sollen. In der Regel wird die Organisation einer Demo von (einer) der ortsansässigen Antifa-Gruppe(n) übernommen.

Mitglieder nicht regional ansässiger Antifa-Gruppen reisen nicht selten gemeinsam an und formieren sich dann im Demonstrationszug zu 'schwarzen Blöcken', die den Demonstrationszug anführen und sich ausschließlich aus Mitgliedern antifaschistischer Gruppen zusammensetzen. Initiativen (bisweilen gewalttätiger Art) z.B. gegen die Polizei und/ oder gegen eventuell stattfindende 'rechte' Veranstaltungen gehen zumeist von diesen Blöcken aus.

Da der Eventbegriff die Erlebnisdimension 'Spaß' konnotiert, wollen die Mitglieder der Antifa-Szene ihre Demos nicht als 'Events' bezeichnet wissen. Anders liegen die Dinge jedoch bei Veranstaltungsformen wie Soli-Konzerten und -Parties, in denen 'Spaß haben' explizit erwünscht ist. Dennoch dienen solche Veranstaltungen - über die Etablierung bzw. Stabilisierung der szenetypischen Kultur hinaus - sozusagen 'offiziell' dazu, bestimmte Aktionen je bestimmter Antifa-Gruppen zu finanzieren.

Letzte Aktualisierung ( Montag, 12. November 2007 )
 

Redaktion Antifa

Daniela Eichholz

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